Aioli Rezept: Klassisch mit Ei und original ohne Ei
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Tijd om te lezen 4 min
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Geschreven door: Daniel Kiefer
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Tijd om te lezen 4 min
Aioli, im Deutschen oft auch Ajoli geschrieben, ist eine cremige Knoblauchsauce aus dem Mittelmeerraum. Die ursprüngliche Version aus der Provence und Katalonien besteht nur aus Knoblauch, Olivenöl und Salz und wird im Mörser gerührt. Heute wird Aioli meist mit Ei zubereitet, das macht sie stabiler und gelingt mit dem Pürierstab in zwei Minuten. Entscheidend sind in beiden Fällen zimmerwarme Zutaten und Öl, das langsam eingearbeitet wird.
Es gibt keinen. Der Name stammt aus dem Provenzalischen: "ai" heißt Knoblauch, "oli" Öl. In Katalonien heißt die Sauce Allioli, abgeleitet von all i oli, also Knoblauch und Öl. Ajoli ist eine eingedeutschte Schreibweise, die sich an der Aussprache orientiert. Gemeint ist immer dieselbe Knoblauchcreme, ein Ajoli Rezept ist also nichts anderes als ein Aioli Rezept.
Ein echter Unterschied besteht dagegen zwischen dem Original ohne Ei und der modernen Variante mit Ei. Die Version mit Ei ist im Grunde eine Knoblauchmayonnaise, oft auch als Knoblauch-Mayonnaise bezeichnet. Je mehr Öl du einarbeitest, desto fester wird die Konsistenz.
Tabelle seitlich wischen
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Ei, zimmerwarm | 1 Stück |
| Knoblauchzehen | 2 bis 3 |
| Zitronensaft | 1 TL |
| Senf (optional, hilft beim Binden) | 1 TL |
| mildes Öl, z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl, gemischt mit etwas Olivenöl | 200 ml |
| Salz | 1 Prise |
Mit dem Pürierstab kannst du ein ganzes Ei verwenden. Rührst du die Aioli mit dem Schneebesen, nimm nur das Eigelb und gib das Öl anfangs tropfenweise, später in einem dünnen Strahl dazu.
Tabelle seitlich wischen
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Knoblauchzehen | 4 bis 6 |
| grobes Salz | 0,5 TL |
| Olivenöl, mild | ca. 150 ml |
| Zitronensaft (optional) | einige Tropfen |
Die Version ohne Ei ist anspruchsvoller und kann leichter brechen. In manchen Regionen Südfrankreichs gibt man deshalb ein Stück eingeweichtes Weißbrot oder etwas gekochte Kartoffel dazu, das stabilisiert die Emulsion.
Bleibt die Aioli flüssig oder trennt sie sich in Öl und Masse, ist die Emulsion gebrochen. Die häufigsten Gründe:
So rettest du sie: Gib ein frisches Eigelb in eine saubere Schüssel und rühre die geronnene Masse löffelweise darunter. Nach wenigen Löffeln verbindet sie sich wieder.
Reines, kräftiges Olivenöl wird im Mixer schnell bitter, weil die Bitterstoffe beim schnellen Mixen freigesetzt werden. Für die Variante mit Pürierstab ist deshalb ein mildes Öl wie Rapsöl die bessere Basis, gemischt mit etwas Olivenöl für den Geschmack. Im Mörser kannst du mildes Olivenöl verwenden.
Aioli mit rohem Ei ist leicht verderblich. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt, Speisen mit rohen Eiern wie Mayonnaise sofort nach der Zubereitung in den Kühlschrank zu stellen und innerhalb von 24 Stunden zu verzehren. Verwende dafür ganz frische Eier. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, etwa für Schwangere oder Kinder, nimmt pasteurisierte Eier.
Auch die Variante ohne Ei bewahrst du gekühlt auf und brauchst sie zügig auf.
Aioli gehört zu den beliebtesten Dips zum Grillen: zu gegrilltem Fisch wie Dorade oder Lachs, zu Tintenfisch, Grillgemüse, Ofenkartoffeln und Pommes, zu Burgern, Steaks und anderem Fleisch vom Grill. Als Vorspeise schmeckt sie einfach mit frischem Baguette. In Spanien gehört sie zu den Tapas, in der Provence ist das Grand Aïoli mit Fisch, Gemüse und Eiern ein traditionelles Gericht.
Ein gutes Aioli Rezept braucht nur wenige Zutaten. Mit Ei und Pürierstab gelingt die Sauce in zwei Minuten sicher, das Original ohne Ei braucht im Mörser Geduld, schmeckt aber besonders intensiv. Achte auf zimmerwarme Zutaten, gib das Öl langsam dazu und verbrauche Aioli mit rohem Ei innerhalb von 24 Stunden.
Ja. Ajoli ist eine eingedeutschte Schreibweise von Aioli. Gemeint ist dieselbe Knoblauchsauce aus Knoblauch, Öl und Salz, heute meist mit Ei.
Das Original wird nur aus Knoblauch, Öl und Salz gerührt. Aioli mit Ei ist dagegen im Grunde eine Knoblauchmayonnaise. Im Alltag werden beide Begriffe oft gleich verwendet.
Aioli mit rohem Ei solltest du sofort kühlen und innerhalb von 24 Stunden verzehren. So empfiehlt es die Verbraucherzentrale für Speisen mit rohen Eiern.
Meist wurde das Öl zu schnell zugegeben oder die Zutaten waren zu kalt. Rühre ein frisches Eigelb in einer sauberen Schüssel und arbeite die flüssige Masse löffelweise darunter.
Ja, das ist sogar das Original. Knoblauch und Salz werden im Mörser zu einer Paste zerrieben, danach wird Olivenöl tropfenweise eingearbeitet, bis eine dichte Creme entsteht.
Für die Zubereitung mit dem Pürierstab ein mildes Öl wie Rapsöl, gemischt mit etwas Olivenöl. Reines, kräftiges Olivenöl kann beim Mixen bitter werden.
